#03 - Verstand nochmal: Ziele werden im Kopf gemacht - Mona Ghazi

Shownotes

In der dritten Folge von Voll auf Kurs dreht sich alles um das faszinierendste und am wenigsten erforschte Organ unseres Körpers: das Gehirn. Larissa Zeichhardt begrüßt Mona Ghazi, eine absolute High-Achieverin, die bereits mit 14 Jahren parallel zur Schule BWL studierte und mit 16 ihr erstes Unternehmen gründete. Heute entschlüsselt Mona als Forscherin und Coach die unbewussten Blockaden, die uns beim Erreichen unserer Ziele im Weg stehen. Ihr radikaler Ansatz: Sie „programmiert“ die Gehirne um. Larissa und Mona betreiben ein akustisches „Deconstructing Mindset“: Wie schaffen wir es, unser Unterbewusstsein – das immerhin 90 % unserer Entscheidungen steuert – auf Erfolg und Leichtigkeit auszurichten? Warum ist lästige Prokrastination in Wahrheit nichts anderes als die pure Angst vor dem Scheitern? Und was verbirgt sich hinter der „Dark Side of Entrepreneurship“, die viele Gründer aus einer tiefen, unbewussten Versagensangst heraus antreibt? Der Druck den Mona beschreibt, löst bei Larissa einen Schwächeanfall aus.

Neben wegweisenden psychologischen Erkenntnissen wird es in dieser Episode auch ganz praktisch und zutiefst menschlich. Mona spricht offen über ihren eigenen harten Wendepunkt – einen Burnout nach dem gleichzeitigen Studium an bis zu fünf Universitäten – und teilt ihre mutigste persönliche Entscheidung: Ihr Coming-out gegenüber ihrem iranischen Vater. Larissa erlebt einen Schwächeanfall, Zudem liefert sie verblüffende Live-Neurohacks, die jeder sofort ausprobieren kann: von einer simplen Schüttelübung gegen akuten Stress bis hin zum spiegelverkehrten Schreiben mit der schwachen Hand, um „offene Tabs“ im Kopf sofort zu schließen.

Über Mona Ghazi: Mona Ghazi ist Tech-Unternehmerin, gefragte Keynote-Speakerin und Gründerin des Neurepreneur Instituts. Als wissenschaftliche Doktorandin forscht sie intensiv zu den Versagensängsten von Gründern und der Psychologie des Unternehmertums. Nach erfolgreichen Startup-Exits (u.a. Optimo) und einem prägenden Burnout hat sie radikal umgedacht: Statt starrer Langzeitpläne setzt sie heute auf intuitive Dreimonatsziele und hilft High Performern dabei, Blockaden im Nervensystem nachhaltig zu lösen.

Voll auf Kurs ist eine Produktion der TLDR Studios.

Transkript anzeigen

00:00:02: Die meisten Menschen haben Angst, die Angst zu fühlen.

00:00:08: Also überleg mal!

00:00:09: Die Angst ist eigentlich nicht dein Worstcase-Szenario, dass du keinen Umsatz hast oder dass die Firma insolvent ist weil wir wissen alle jeder kommt damit klar.

00:00:17: das schwierige ist mit der Emotion umzugehen wenn du vermeintlich gescheitert bist und andere Leute irgendwie über dich urteilen wie du damit umgehst.

00:00:25: das ist die Angst und wenn ich dir beibringe wie du diese Emotionen fühlen kannst ohne dass du Angst hast brauchst ja von nichts mehr Angst zu haben dann kannst ihr alles erreichen.

00:00:33: Das ist das Krasse daran.

00:00:39: Voll auf Kurs, das ist mein persönliches Experiment!

00:00:42: Ein Podcast in dem ich erkunde wie wir Lebensträume und Ziele erreichen können ohne beruflich den roten Faden zu verlieren.

00:00:49: Ich lade verschiedenste Gäste ein die schon weiter sind die entweder ihren Traum schon erreicht haben oder ihr Ziel verfolgen mitten drin stecken oder gerade am Anfang einer großen Reise stehen.

00:00:59: Im Gepäck haben sie viele kleine Übungen für dich aber auch für mich damit wir weitermachen und unser Ziel erreichen.

00:01:11: Was das Gehirn mit dem Thema Ziele erreichen zu tun hat, erklärt uns heute Mona Gazi.

00:01:17: Sie hat mit vierzehn Parallel zur Schule BWL studiert, mit sechzehn ihr erstes Unternehmen gegründet, mit siebzehn ein zweites Studium begonnen und später erfolgreich Start-ups gegrüntet und verkauft.

00:01:31: Mona wenn wir uns heute kennenlernen würden.

00:01:33: wie würdest du beschreiben was du machst?

00:01:36: Ich programmier die Gehirne von Unternehmern.

00:01:39: Das ist so in der Essenz das was ich mache und es war der eine Satz.

00:01:46: Ich kann auch gerne noch ausholen, aber in einem Satz genau.

00:01:49: Genau wir kommen später noch ein bisschen mehr ins Detail.

00:01:53: wenn dich dann jemand völlig verdutzt an einer Bar anschauen würde

00:01:56: Dann weiß ich, ich habe einen nächsten potenziellen Kunden.

00:02:00: Ich finde immer wenn man irgendwie so ein Überraschungseffekt kreiert dann bleibt man auch im Gedächtnis und da wollen die Leute rausfinden was ist das genau?

00:02:08: Und deswegen ist der erste Satz so ein Dooropener.

00:02:11: also ich nutze auch die Beias von unserem Gehirn und dann der nächste Satz kann dann die Erklärungen dazu sein

00:02:17: Perfekt.

00:02:17: Wir haben uns nicht in einer Bar kennengelernt, sondern bei Start-up Teams wo du damals glaube ich noch gementert wurdest aber heute sehr aktiv bist ja wo ich auch sehr aktiv sein darf und später im VDU dem Verband der Unternehmerinnen mehr kennen gelernt.

00:02:32: Ich schätze dich als Unternehmerin und vor allen Dingen aber auch als Expertin in deinem Bereich Und dachte einfach mal hey die muss ich doch fragen?

00:02:40: Ich will um die Welt segeln.

00:02:42: wie kriege ich das endlich mit meinem Kopf hin auch mein Lebenstraum zu verwirklichen.

00:02:46: Ich glaube, eine die es kann ist Mona.

00:02:48: Deswegen sitzt du heute hier.

00:02:49: vielen Dank dafür!

00:02:51: Ich fange noch ein bisschen weiter vorne an damit auch die Zuhörer eine Möglichkeit haben dich ein bisschen besser kennenzulernen und zwar einmal zurück zum Studium mit sechzehn also mit vierzehn parallel zur Schule studiert mit sechs zehn dein erstes Unternehmen gegründet.

00:03:06: woher kam eigentlich der Mut?

00:03:09: Es fängt eigentlich andersrum an.

00:03:12: ich glaube Mut gebraucht, dafür den Status quo so zu lassen wie er war.

00:03:18: Also ganz normal weiter zur Schule zu gehen als ein Studium anzufangen weil für mich es hat sich in der Schule immer so angefühlt wie ja ich habe mich oft unterfordert gefühlt und ich hatte auch das Gefühl Ich will unbedingt was eigenes aufbauen was eigen ist kreieren Und ich hatte schon ganz früh in meinem Leben die Vision eines Tages Unternehmerinnen zu werden.

00:03:36: also wirklich mit vier fünf War mir das so klar und ich wusste halt nie wo ich anfangen soll und deswegen war das für mich eher weniger Mut und mehr so, okay, endlich darf ich das machen.

00:03:48: Endlich hab' ich eine Idee, endlich weiß wie ich irgendwie anfangen könnte!

00:03:51: Und dann war es eher aus einer Leidenschaft oder aus einer Freude heraus... ...und ja, und dann habe ich das irgendwie geschafft dass die Lehrer und meine Eltern auch überzeugt waren, dass sich das machen darf ohne zu sehr überfordert zu werden weil das war auch so ne Blockade.

00:04:06: also die haben eigentlich mehr Mut gebraucht mir das zu erlauben, dass ich nebenbei studieren und gründen darf.

00:04:13: Spannend!

00:04:14: Gibt es einen Moment an dem du dachtest da schaffe ich nicht oder schaffe Ich nie mit dem Unternehmer werden?

00:04:22: Ja und nein.

00:04:23: also ich glaube... Also ich habe mich nie gefragt, ob ich das jemals werden kann.

00:04:29: Aber ich hab mich oft gefragt und ich frage mich das auch immer noch oft, ob Ich eine gute Unternehmerin bin oder ob ich eine erfolgreiche Unternehmerinnen bin Und dass ist ja ne ganz andere Frage.

00:04:37: also wie ich dann Erfolg definiere.

00:04:38: und so.

00:04:39: aber So richtig daran gezweifelt ob ich es werden kann habe ich nicht weil ich glaube Es kam einfach von diesen ganzen amerikanischen Serien, die ich so als Kind geguckt hab.

00:04:52: Da habe ich immer unternehmerische Vorbilder gesehen und dachte ... Wenn die das können, kann ich das auch?

00:04:58: Warum sollte ich das nicht können?

00:04:59: Stimmt, wo sind die eigentlich geblieben?

00:05:01: Weil jetzt gibt's nur noch im Tatort böse Unternehmer.

00:05:03: Ja!

00:05:04: Das ist so

00:05:04: krass.

00:05:05: Ich hab letztens im Zug jemanden kennengelernt in meinem Alter der total gegen Unternehmertum war, weil er halt das Bild aus den Medien kennt.

00:05:12: Aus dem Tatort zum Beispiel, wo das als etwas ganz Schlechtes dargestellt wird.

00:05:18: Da können wir noch dran arbeiten.

00:05:20: Dein erstes Startup ist ja gescheitert bevor Optimo kam, wie hast du dieses Scheitern verarbeitet?

00:05:25: und vor allen Dingen was hast du daraus gelernt?

00:05:27: Ja so mein erstes startup das hieß Dino Solutions und es war eine Zeitmanagement App für Schüler und Studenten.

00:05:34: bis damals aus der Motivation heraus entstanden Ich hatte super viel Zeit, obwohl ich neben der Schule studiert hab.

00:05:40: Meine Freunde hatten nicht so viel Zeit und dachte, okay, irgendwie scheint ich besser im Zeitmanagement zu sein.

00:05:45: Also mache ich jetzt eine App um anderen Leuten das beizubringen damit wir mehr Freiset miteinander verbringen können.

00:05:50: Aber

00:05:51: Monetarisierung hat nicht geklappt und es waren am Ende viele Learnings.

00:05:55: Und der Moment in dem ich wirklich festgestellt habe dass ich gescheitert bin war ... Ich war auf der Web Summit, eine große Start-up Konferenz in Europa eingeladen für dieses Alpha-Programm.

00:06:07: Das ist so ein Start up Programm.

00:06:08: da kriegt man einen Stand und dann kann man den ganzen Tag pitchen Und ich hab vor fünfzig Leuten den ganzen Tag gepitscht und keiner hat verstanden, was ich mache.

00:06:18: Warum das besser als vorhandene Produkte?

00:06:21: Das war wie so ein richtiger Realitätsschock.

00:06:23: Ich bin danach ins Hotelzimmer.

00:06:26: Meine Mutter war meine Begleitung da.

00:06:28: Die hat mich total unterstützt.

00:06:30: Ich weiß noch, ich habe so geweint.

00:06:31: Ich dachte die ganze Zeit, es war all die Arbeit umsonst.

00:06:34: Keiner will das irgendwie.

00:06:36: Ich weiss nicht, ob ich das jemals monetarisieren soll.

00:06:39: Es kann gar kein erfolgreiches Unternehmen werden.

00:06:42: Da habe ich aber das größte Learning, glaube ich was jeder erste Gründer irgendwann mal macht.

00:06:47: So First Time Founder macht mitgenommen nämlich dass es wichtig ist sich nicht in die Idee zu verlieben sondern in das Problem was man lösen will und wie ich damit umgegangen bin als naja.

00:06:59: zuerst hab ich geweint und ich war einfach total fertig und dann habe versucht Mentoren zu finden und bin so auch unter anderem zu Start-up Teams gekommen, hab dann halt Leute kennengelernt die viel erfahrener sind als ich.

00:07:11: Und habe über Gespräche mit denen dann rausgefunden wie ich mit zum Beispiel Design Thinking besser User Interviews machen kann also über meine Zielgruppe herausfinden kann.

00:07:21: was sind eigentlich die Probleme?

00:07:22: Wie kann ich die lösen?

00:07:23: Wie können ich da draußen ein Produkt entwickeln und wie kann ich das am Ende monetarisieren?

00:07:28: und ja also dann war sozusagen der zweite Schritt nach dem Wein umsetzen und weitermachen.

00:07:35: Ja, der Schritt ist enorm wichtig glaube ich.

00:07:36: Und wenn ich das nochmal so zurückspulen darf du bist gar nicht gescheitert und hast es für sich selber erklärt dass es nicht funktioniert.

00:07:43: Ich glaub deine Doktorarbeit geht in eine ähnliche Richtung.

00:07:46: Unternehmer die Angst haben vor dem Scheitern.

00:07:48: will sie dazu ein bisschen was erzählen?

00:07:49: Weil es ja eine Angst ist die enormen Hemd.

00:07:51: Ja definitiv.

00:07:52: Auch

00:07:52: Zeit frisst wahrscheinlich.

00:07:54: Oh ja hundert Prozent!

00:07:55: Also die Hauptthese hinter meiner Doktor Arbeit ist, dass wir uns im Business eigentlich mental viel zu sehr am Weg stehen also sehr viele Business-Probleme, eigentlich Probleme sind die wir irgendwie innerlich und unbewusst haben.

00:08:09: Und deswegen mache ich unterschiedliche Studien dazu.

00:08:13: einmal was sind die Versagensängste von Unternehmern?

00:08:16: Was sind aber auch Learnings aus gescheiterten Unternehmen?

00:08:20: Was nehmen die Leute für sich mit?

00:08:22: Dann ist eine andere Studie dazu wie kann man das Mindset so sage ich mal umprogrammieren dass man trotz des potentiellen Scheiterns und trotz der ganzen Unsicherheit mit voller Bewusstsein, mit volle Leidenschaft einfach weitermacht und auf das Ziel losgeht.

00:08:39: Und wie kann man es schaffen dass man seine Ziele effektiver erreicht?

00:08:42: Weil oft ist es so wenn wir uns ein Ziel vorstellen wie zum Beispiel ich möchte meinen Umsatz verdoppeln oder verdreifachen dann Denken wir im Gehirn irgendwie linear, also so okay dann müsste es nächstes Jahr doppelt zu viel sein.

00:08:55: Das heißt ich bräuchte doppelso viele Mitarbeiter oder doppelt so viel Input.

00:08:59: aber ist das eigentlich kein lineares Problem sondern oft ist es etwas ganz exponentielles oder sowas dann irgendwie anders entsteht und oft ist auch nicht so dass wir dann doppelt Soviel einstellen müssen Sondern dass eigentlich eine innere Blockade eher sowas ist wie Ich habe aber Angst, plötzlich meine eigenen Verantwortungsbereiche aufzugeben oder ich habe Angst, dass sich meine Rolle dadurch ändert und nicht mehr gebraucht werde.

00:09:23: Oder ich hab Angst, wenn das Unternehmen größer wird, dass ich nicht mehr mit dieser Größe umgehen kann.

00:09:29: Und diese Dinge blockieren einen meistens eher am Umsatz.

00:09:33: ist es nicht unbedingt nur externe marktgegebene

00:09:36: Faktoren.".

00:09:37: Weil wie erreiche ich meine Ziele, sind wir ja genau am richtigen Punkt.

00:09:40: Wie sieht das denn mit privaten Zielen aus?

00:09:42: Hast du eigene Ziele-Lebensträume die Du erreichen willst?

00:09:46: Hmm... Gute Frage!

00:09:50: Ich habe nur noch Ziele die so drei Monate in die Zukunft gehen und ich hab' eine Grundvision, wie mein Leben irgendwann mal aussehen soll basiert auf meiner Intuition.

00:10:00: Also früher habe ich auch immer alles so durchgeplant, ich hatte so einen Plan bis sich dreißig bin wie mein Leben aussehen soll und welche ganzen Meinsteine ich alle erreichen will.

00:10:09: Und mittlerweile ist es eher so... Ich hab irgendwie festgestellt, mein Leben und auch von meinen Freunden und Bekannten, das ändert sich so schnell die ganze Zeit und man kann gar nicht wirklich voraus sehen, wie das irgendwann mal aussieht.

00:10:20: Deswegen habe ich festgestellt was mir besser tut, damit ich nicht die ganze Zeit an meinen Zielen vorbeikomme.

00:10:26: Also dass sich die verfehle weil eigentlich ändert sich sowieso alles.

00:10:29: dauernd nutze ich mehr so meine Intuition und für mich in den nächsten drei Monaten ist ein Ziel meine Wohnung mehr einzurichten.

00:10:40: also ich möchte das sie noch wohnlicher wird dass ich mich da noch wohler fühle und ich möchte auch lernen besser zu kochen.

00:10:49: Aber ich habe schon damit angefangen.

00:10:52: Ich hatte mir nämlich eine Mitbewohnerin reingeholt, die gut kochen kann und sie bringt mir das jetzt bei.

00:10:57: Ah geil!

00:10:57: Guter Weg sind Sie zu erreichen?

00:10:59: Ja genau!

00:11:01: Also es macht ja durchaus Sinn, sich kurzfristige Ziele zu setzen glaube ich auch weil das motiviert und du bist sehr streng damit wann du Ziele erreicht hast und wann nicht.

00:11:09: Ich nehme viel Motivation daraus mir so ein langfristiges Ding hinzusetzen was nichts mit meinem Job zu tun hat.

00:11:14: um meine Träume am Leben zu halten sag' ich auch so wie's ist hört sich bisschen isolatärisch an aber auch als Unternehmerin immer etwas um wieder aufzustehen.

00:11:21: Ja

00:11:22: auf jeden Fall.

00:11:24: Was denkst Du da?

00:11:24: Wie macht man sowas?

00:11:25: Wie hätte man den Kopf darauf eingespielt eigentlich, dass dieses Ziel nicht immer aus den Augen zu verlieren.

00:11:32: Also das darf mal in Hinterkopf gehen, sage ich so aber man darf es ja nicht ganz aus den Augen verlieren?

00:11:36: Ja!

00:11:37: Ich glaube das erste hast du eigentlich schon in deiner Frage beantwortet nämlich dir darüber bewusst zu werden.

00:11:44: also der erste Schritt ist, dass du's wirklich zu einer Priorität machst und das meine ich indem du wenn du deinen Kalender gestaltest halt als erstes was dir wichtig ist also dein Traum in Zeitblöcken einplanst.

00:11:58: Und das kann sowas sein, wie in deinem Fall ist ja mega krass so du machst jetzt einen Podcast, lernst von coolen Leuten wie du deinem Ziel näher kommen kannst und packst im Endeffekt durch diese Podcast-Episoden ja Zeitblökke in deinen Kalender, indem du dich aktiv damit beschäftigst.

00:12:14: und dadurch dass du dich aktiv damit beschäftigt komm dann wieder neue Opportunities und andere Menschen lernen auch, dass das gerade dein Thema ist und dass es dein Traum ist und spielen dir automatisch die Möglichkeiten zu.

00:12:26: also Du erschaffst dir das, indem du die Zeit dahin priorisierst und in dem du deinen Fokus dahin längst.

00:12:32: Die Zeit ist aber ja so ein Thema!

00:12:33: Wenn ich meinen Kalender durchgehe... Also da gibt's hundert Sachen, die nicht immer alle Prio haben sollten, aber sie irgendwie kriegen.

00:12:40: Kann man das auch mit so einem Neuro-Hack lösen?

00:12:42: Sich einmal irgendwie zu sagen hey jetzt mal im Ernst es kann ja nicht alles Prio eins sein.

00:12:47: Ja.

00:12:50: Ich glaube, da würde ich genau ansetzen.

00:12:52: Es kann nicht alles Prio Eins sein Und trotzdem musst du dich ja entscheiden, was ist meine Privo.

00:13:00: Es ist eigentlich immer wie so eine Faustregel oder es ist kein Neurohack aber das ist ein Hack der strategisch funktioniert und dann auf deinen Gehirn einzahlt.

00:13:07: Jedes Mal wenn du ein neues Habit oder neues Ziel dazu nimmst dass du einen anderes Streichs... ...oder eine andere Sache die du bisher im Alltag gemacht hast Die muss dann ersetzt werden sozusagen weil du hast ja nur ne begrenzte Zeit am Tag und wenn du dich einfach in einer bestimmten Phase daran orientierst Dass du jetzt ein anderes Ziel erreichen willst, dann muss etwas anderes ausgetauscht werden.

00:13:29: Und da kannst du also Zeitmanagement... Es ist weniger ein Zeitmanagement-Problem als ein Mindset und Prioritätenproblemen.

00:13:38: Da musst du irgendwann mal die Entscheidungen treffen und dann regelmäßig darauf hinarbeiten.

00:13:43: Wenn du sagst, du hattest früher große Ziele und hast jetzt diese drei Monate Ziele gesetzt?

00:13:47: Wie kam es dazu?

00:13:48: Womit hatte das was zu tun?

00:13:49: Also warum hast du das geändert?

00:13:53: Für mich war mein Burnout sehr prägend.

00:13:56: Ich habe während meiner zweiten Gründung einen Burnout gehabt und das hat bedeutet, dass ich für Monate gar nicht arbeiten konnte und ja irgendwie so komplett auf null war.

00:14:08: Mein Kalender war wieder komplett leer und dann hatte ich halt die Möglichkeit nochmal neu zu entscheiden.

00:14:12: was packe ich denn jetzt in meinen Kalendereien?

00:14:13: Jetzt wo der leer ist welche Aufgaben möchte ich gerne noch machen welche nicht?

00:14:17: welche haben mich auch in den Burnout reingetrieben Und mir ist dann aufgefallen, dass diese großen Ziele mich sehr unter Druck gesetzt haben.

00:14:27: Vor allem weil ich auch viele Sachen immer gleichzeitig gemacht habe.

00:14:30: Also ich hab meine Zeit lang an vier oder fünf Unis gleichzeitig studiert und habe auch alle Klausuren gemacht.

00:14:35: Das heißt ich hatte eigentlich wie so ein dreijähriges Studium in einem Semester, weil ich halt an so vielen Unis studiert habe.

00:14:41: Und das war eine ganz schlechte Idee, weil danach war ich halt krank.

00:14:44: also danach war Ich halt zwei Monate lang krank und dann habe ich reflektiert und festgestellt Beim Burnout, da war ich halt wirklich länger krank mehrere Monate.

00:14:53: Das kann ich mir und möchte mich auch nicht öfter im Leben leisten.

00:14:56: Und dann ist mir aufgefallen... Ich kann ja entscheiden wie ich mein Leben leben möchte!

00:15:01: Und ich kann entscheiden auf Basis welcher Philosophie ich Entscheidungen treffe In Bezug darauf, wie ich meine Zielsätze habe.

00:15:09: Ich festgestellt wenn ich ein Ziel setze und es nicht erreiche bin ich die Person die sich am meisten bestraft.

00:15:15: Es gibt ja eigentlich niemand anderen der incentiviert ist dass ich meine Ziele erreiche außer jetzt in meiner Firma Mitarbeiter natürlich.

00:15:22: Und dann ist mir aufgefallen.

00:15:24: naja wenn ich das mehr nach einem Gefühl mache als Danach, dass ich mir eine Grenze setze und die unbedingt erreichen muss.

00:15:30: Dann geht es mir besser wenn ich das erreiche weil dann genieße ich mehr den Weg zum Ziel und weniger das Resultat vom Ziel.

00:15:37: Weil das... Wenn ich das Ziel erreicht habe ist mir auch schon oft aufgefallen fühle ich mich immer noch nicht erfolgreich.

00:15:43: also dann ist das Ziel erreichend und dann ist es so ja okay und was what's next?

00:15:47: Aber da wo ich nicht mehr das Ziel per se als ein Ziel hab wie zum Beispiel einen Umsatzziel oder Sportliches Ziel oder so, sondern eher dieses ... Ich hab jetzt die Routine.

00:15:58: Dass ich dreimal die Woche zum Beispiel joggen gehe oder so.

00:16:02: Oder ich habe eine Routine, dass Kochen mehr Teil von meinem Alltag ist.

00:16:07: Dann fühlt sich das nicht an wie Versagen und Scheitern wenn ich irgendwas nicht erreiche.

00:16:13: Und der Vorteil?

00:16:14: Ich erreiche trotzdem irgendwann das Ziel!

00:16:15: Vielleicht nicht unbedingt in der Zeit, als ich mir anfangs gesetzt hatte aber ich erreiche es auf jeden Fall.

00:16:20: Und ich hab ja einen doppelten Win, weil ich hab das Ziel.

00:16:25: Das hört sich sehr, sehr clever an.

00:16:28: Du sagst öffentlich dass dich die Angst nicht gut genug zu sein Lange begleitet hat?

00:16:33: Was hat sich dahinter eigentlich versteckt?

00:16:37: Weil du es heute weißt.

00:16:38: ich glaube aber du arbeitest sehr viel mit dir und hast das erkannt.

00:16:40: Ich arbeite da so viel dran Ja und ich merke auch in Coachings.

00:16:45: also ich coache ja super viele Unternehmer und Führungsrefte und deren Teams sind.

00:16:50: Jede Person hat diese Angst, nicht gut genug zu sein.

00:16:53: Zu versagen irgendwas falsch zu machen.

00:16:55: Diese erwartung von anderen Menschen oder vermeintlichen Erwartungen von anderen menschen Nicht gerecht zu werden.

00:17:01: und ich weiß also ja Ich weiß genau was mich triggert.

00:17:06: Aber Was sich hinter der angst nicht gut genug zu sein versteckt ist oft eine angst nicht dazu gehören zu können und ausgeschlossen zu werden.

00:17:16: Und das hängt mit einem unserer Grundbedürfnisse als Menschen zusammen, nämlich Zugehörigkeit und Verbundenheit zur Gesellschaft.

00:17:24: Das was noch tiefer dahinter ist, ist einfach grundsätzlich eine Existenzangst also die wir einfach evolutionär in unserem Gehirn irgendwie mit drin haben.

00:17:32: unser Gehirnt hat nämlich immer so zwei Maximum sozusagen, das eine ist Belohnung steigern und das andere ist Bedrohung vermeiden.

00:17:43: Und bedrohungen vermeiden ist sogar im Zweifelsfall noch wichtiger.

00:17:46: Das heißt alle Entscheidungen die wir treffen, die scannt unser Gehirn bewusst oder unbewusst ab nach... könnte das für mich lebensbedrohlich sein.

00:17:56: Und so was wie eine Versorgungsangst hört sich im ersten Schritt nicht lebens bedrohlig an, aber unser Gehirn denkt nicht so.

00:18:01: Unser Gehirnt denkt so ich werde von einem Tiger verfolgt und ich könnte gleich sterben wenn ich diesen Pitch gewinne oder noch einen neuen Kunden bekomme.

00:18:11: Das ist wirklich auf einer körperlichen Ebene eine tiefe Angst die sich dahinter verbirgt.

00:18:17: Ich habe für mich mal festgestellt als Unternehmer haben wir halt unterschiedliche Antreiber Weshalb wir irgendwas machen.

00:18:24: Und es ist nicht nur für Unternehmer, auch insgesamt.

00:18:26: also alle Menschen haben unterschiedliche Treiber und in der Psychologie gibt es so zwei Grundtreiber nämlich einmal Angst und Liebe.

00:18:36: Und diese Versagensangst ist halt auch mittengrund warum Menschen überhaupt irgendwas starten?

00:18:42: Es sind diese Angst zum Beispiel die Mitarbeiter nicht mehr bezahlen zu können oder es ist die Angst Reputationsverlust zu haben.

00:18:50: Also irgendwie, ich hab was krasses aufgebaut und dann ist es gescheitert und dann will niemand mehr mit mir arbeiten.

00:18:56: Und da is ja auch wieder ne Versagensangst hinter und ne Existenzangst weil wenn niemand mit mei arbeiten wil wo kann ich dein Geld verdienen?

00:19:03: wie kann ich mich finanzieren?

00:19:04: Wie kann ich denn für mich Familie und Freunde da sein?

00:19:07: und das ist das was sich dahinter verbirgt.

00:19:09: und bei mi in meiner persönlichen Geschichte würde ich auch sagen... auf jeden Fall vor allem nach der ersten Gründung, die ich zuerst als Scheitern empfunden habe.

00:19:19: Dachte ich so okay jetzt muss ich es der Welt beweisen!

00:19:21: Jetzt muss sich zeigen dass ich wirklich eine gute Unternehmerin bin.

00:19:24: Jetzt suche ich mir ein Großproblem für eine große Zielgruppe was die gesamte Gesellschaft revolutionieren könnte.

00:19:31: also da war ich wirklich so innerlich so ok ich muss das jetzt beweisen und natürlich gab's auch andere Treiber wie Ich liebe auch zu gründen zu lernen und ich liebe es, so Software zu bauen.

00:19:46: Aber das war auch ein großer Teil von dieser Versagensangst dabei.

00:19:50: Ich brauche eine Pause.

00:19:54: Mein Körper steigt geradeaus!

00:19:56: Ja klar, klar.

00:19:57: Willst du einen Neurohack machen?

00:19:59: Ja.

00:20:00: Wollen wir einmal aufstehen?

00:20:02: Guck, ob ich das schaffe bei meinen Kreislauffahrt weg.

00:20:15: Schön, dass du gerade über den körperlichen Druck gelöst bist.

00:20:17: Ich bin jetzt so... Oh!

00:20:20: Du

00:20:22: kannst ja auch mal die Augen zu machen

00:20:23: einfach.

00:20:27: Zwei wo der grad hin will weiß ich auch nicht aber er kommt jetzt wieder.

00:20:32: So danke.

00:20:33: sorry muss mich einmal fangen.

00:20:34: bevor hier vom Stuhl kippeln haben wir alle nichts von.

00:20:37: Was geht's dir jetzt besser?

00:20:39: Ja ist manchmal der Kreislauf das schönes Geschenk.

00:20:43: Ich erkenn es eigentlich früher und muss dann einfach atmen in Ruhe dann gehts.

00:20:46: Okay.

00:20:48: Ich hatte den Heck durchziehen müssen aber wäre ich umgekippt.

00:20:53: Wir kommen jetzt zu meinem Lieblingsblock.

00:20:55: Fünf kurze Fragen, fünf kurze Antworten.

00:20:58: Wann hattest du das letzte Mal richtig Angst?

00:21:01: Vor drei Tagen!

00:21:03: Was motiviert dich wenn du morgens keine Lust hast?

00:21:06: Die Frage worauf freue ich mich

00:21:07: heute?!

00:21:09: Wann hast Du das letzte mal laut gelacht?

00:21:12: Gestern!

00:21:14: Was war die beste Entscheidung, die Du je getroffen hast?

00:21:17: Die beste Entscheidung, die ich je getroffen hab war zu mir selbst zu stehen und komplett ehrlich zu sein.

00:21:23: Auch trotz der Angst, dass sich total abgelehnt werde.

00:21:26: Also das was mich gerade einfällt... Ich bin lesbisch Und mein Vater ist Iraner und im Iran gibt es sogar Todesstrafe auf Homosexualität.

00:21:34: Und ich hatte unglaubliche Angst von ihm abgelehnen zu werden und habe's jahrelang nicht erzählt.

00:21:40: Dann hab' ichs erzählt und es war auch ziemlich schwierig aber jetzt ist alles okay und ich bin so froh, dass ich es gemacht habe.

00:21:47: Was würdest du deinem sechzehnjährigen Ich heute sagen?

00:21:51: Du bist richtig cool, mach weiter so.

00:21:54: Sehr schön!

00:21:55: Und jetzt kommen wir zu dem Thema was dich beruflich umtreibt und zwar mittlerweile seit einigen Jahren und wo du auch sehr gefragt bist als ich glaube sowohl als Einzelcoaching aber eben auch du machst ja viele Vorträge darüber.

00:22:08: Ja.

00:22:08: Ich höre aus vielen Unternehmen wie begeistert sie sind wenn die Vortrag von dir hat und du stößt da richtig was los.

00:22:14: Fangen wir doch mal an, weil du nennst es Neurohacking.

00:22:18: Und du hast mir das erste Mal gesagt, ich glaube beim Cheese Succeeds Award und ich dachte Mensch Mona was machst du jetzt?

00:22:22: Ich bin Neuro Hackerin!

00:22:24: Und ich dachte allein die Doppelzeichnung ist so geil, das will ich auch machen.

00:22:27: Cool!

00:22:28: Dann klappt das ja mit dem Marketing.

00:22:30: Das ist ein super Wort.

00:22:32: Was steckt dahinter?

00:22:32: Ich glaube ein ganz kleiner Teil unseres Gehirn ist bis heute nur erforscht.

00:22:36: Ja.

00:22:36: Das heißt da ist wahrscheinlich ordentlich viel Spielraum.

00:22:40: Aber... Wenn wir ins Konkrete kommen, was machst du?

00:22:43: Was spielt da eine Rolle?

00:22:45: Du hast das richtig gesagt.

00:22:47: Das Gehirn und also Consciousness-Bewusstsein Und das Universum sind heute die am wenigsten erforschten Dinge die wir irgendwie haben in der Wissenschaft.

00:22:57: Und das fasziniert mich unglaublich, deswegen forsche ich auch daran und Neurohacking ist etwas worauf ich gekommen bin.

00:23:03: tatsächlich nach meinem Burnout hat sich das so ergeben.

00:23:07: Nachdem ich jahrelang Therapie hatte, klassische Psychotherapie, hatte ich dann eine Hypnotherapie also Hypnose als Ansatz und mich hat so begeistert dass ich nach einer Hypnosisession irgendwie mehr gelöst hatte von meinen ganzen vermeintlichen Traumata richtig schlimme Sachen oder so, aber diese typischen klassischen Sachen wie ausgeschlossen werden, gemobbt werden und so weiter.

00:23:29: Haste ich so viel gelöst, dass ich dachte, warum machen das nicht mehr Leute?

00:23:33: Und was ist die Wissenschaft

00:23:34: dahinter?".

00:23:35: So bin ich dann auch über meine Promotion daran gekommen.

00:23:38: Aber dadurch hat sich auch meine Firma entwickelt – das Neuropreneurinstitut & Division – mehr Menschen, die extreme High Performer sind Druck in sich spüren und diese Versagensängste haben, denen zu helfen aus einer Leichtigkeit heraus wieder was aufzubauen.

00:23:55: Aus einer Freude, aus der Leichtigheit.

00:23:57: Und Neurohacks sind alle Tools die wir nutzen um unser Gehirn auszutricksen, um es besser zu fühlen und unsere Ziele schneller zu erreichen.

00:24:05: Jetzt ich bin klassische Unternehmerin Ich glaube ja eher so manchmal an Emotionen unterdrücken.

00:24:10: Ja Warum lohnt es sich vielleicht anders herumzuarbeiten?

00:24:13: Weil das viel schneller funktioniert.

00:24:15: also erst mal Die Angst geht ja weg.

00:24:17: Und was ich herausgefunden habe, die meisten Menschen haben Angst, die Angst zu fühlen.

00:24:22: Also, überleg mal.

00:24:23: Die Angst ist eigentlich nicht dein Worstcase-Szenario dass du keinen Umsatz hast oder dass die Firma Insolvent ist weil wir wissen alle jeder kommt damit klar.

00:24:31: das schwierige ist mit der Emotion umzugehen wenn du vermeintlich gescheitert bist und andere Leute irgendwie über dich urteilen wie du damit umgehst.

00:24:40: Das ist die angst!

00:24:40: Und wenn ich dir beibringe wie du diese emotion fühlen kannst ohne dass du Angst hast brauchst ja von nichts mehr Angst zu haben dann kannst ihr alles erreichen.

00:24:48: das ist das krasse daran.

00:24:49: Vor allem müsste man dann massiv viel Ressource im Kopf frei haben.

00:24:52: Ja,

00:24:53: du denkst dich die ganze Zeit über diese ... Du machst halt einfach und das ist im Grunde das was ich den Leuten beibringen.

00:24:58: Diese Blockade geht weg weil sie plötzlich lernen das zuzulassen.

00:25:02: aber ich mach jetzt nicht unbedingt Emotionsregulationstraining oder sowas Aber es ist schon ein großer Teil der damit verbunden ist einfach zu lernen dass okay ist die Emotion zu fühlen und dass man daran nicht stirbt.

00:25:13: Weil unbewusst denkt das Gehirn halt wenn ich das jetzt spüre, dass es richtig lebensbedrohlich.

00:25:19: Und ab da wo man sich darüber bewusst wird ... Es ist nicht lebens bedrohlig!

00:25:24: Ich finde immer eine Lösung und das nicht nur rational weiß sondern der Körper weiß es auch.

00:25:29: Der Körper ist immer noch in so einer Situation entspannt obwohl es ganz viel Druck um einen herum gibt.

00:25:36: Dann kann man eigentlich alle möglichen Challenges erreicht.

00:25:40: Das macht Sinn.

00:25:41: also wie wichtig ist eigentlich der Umgang mit der Angst im Mindset auf dem Weg zu einem Ziel?

00:25:47: Das ist halt genau das.

00:25:48: Ich merke es ja selber, man setzt sich so ein Ziel und hat erst mal überhaupt Angst, dass jemand anders mitzuteilen, falls man's nicht erreicht?

00:25:54: Genau!

00:25:55: Und dann kommt man ins Prokrastinieren.

00:25:57: Prokrestinieren ist eigentlich nur Angst davor, dass es scheitern könnte... Ganz oft ist dabei auch die Angst, wenn ich es anfange und das dann nicht klappt.

00:26:06: Dann bin ich ja nicht gut genug gewesen!

00:26:09: Weil wenn du gar nicht erst anfängst, kannst du ja auch nicht... ...dann ist ja klar dass du scheiterst weil du hast ja nicht angefangen.

00:26:15: aber wenn du es anfängest und es dann nicht klappt, dann musst du dir selber

00:26:19: die Verantwortung geben.

00:26:21: Richtig!

00:26:21: Aber

00:26:21: da ist es so schwer.

00:26:22: der Unterschied ist nämlich so fein Und man, ich sage das ja auch immer einfach machen, aber tatsächlich merke Selbst bei mir einfach machen fängt morgens beim Kaffee an, hol dir doch mal den Kaffe woanders.

00:26:34: Scheiter ich!

00:26:35: Weil es auch eine Veränderung ist und ich dann doch irgendwie merke hey der ganze Körper arbeitet dagegen.

00:26:39: dabei ist das so was Kleines.

00:26:41: Ja du hast recht

00:26:42: Und da kann man sehr gut feststellen Hast Du dann Trick?

00:26:44: also wie du in dem Moment damit agierst oder ist das ne langfristige Session?

00:26:48: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:26:49: Ich bin...ich weiß nicht nennt man's Patientin Ich bin Kundin bei Dir Und

00:26:54: wir arbeiten zusammen.

00:26:55: Ja wie läuft das?

00:26:58: Was ist denn dein Ziel?

00:27:00: Na ja, gut.

00:27:00: Die Weltumsegelung.

00:27:03: Also darf es so ein großes Ziel sein?

00:27:04: Es

00:27:04: darf auch ein Ziel sein!

00:27:06: Dann nehmen wir die.

00:27:07: Gut.

00:27:09: Wir arbeiten immer mindestens in sechs Sessions zusammen weil dann kann ich dir einerseits deine gesamten Glaubenssätze, die dich blockieren einmal aufzeigen und wir können jede einzelne Session diese Sachen auflösen sodass du nach diesen sechs Session halt für dich diese Themen aufgearbeitet hast.

00:27:25: Und das ist dann pro Thema, also das eine könnte jetzt Weltumsegeln sein, das andere könnte ... Ich will parallel aber noch mehr Me Time haben und ich will parallel noch whatever.

00:27:32: Aber sagen wir jetzt nur bei dem Thema?

00:27:34: Dann würden wir in der ersten Session schauen, ich bringe dich in einen meditativen Zustand.

00:27:40: Das heißt, wir sprechen miteinander, aber du hast die Augen geschlossen!

00:27:43: So ne Art Wachhypnose oder wie?

00:27:45: Das ist keine Hypnose, dass es Neurocoaching, das ist ein bisschen, das basiert auf Hypnase, aber das is keine Hypnoese.

00:27:52: Du schließt deine Augen, du hörst alles was ich sage aber ich blenke deine Aufmerksamkeit nach innen.

00:27:57: Weil wenn du die Augen aufhast hast ganz viel Ablenkung und wenn du diese Augen zu hast dann hast du schon mal einen Sinn den du weniger verarbeiten musst nämlich den visuellen Sinn.

00:28:06: Dadurch hast du mehr Gehirnkapazität um dich auf Körper und Emotionen und diesen Moment zu fokussieren.

00:28:12: Und dein Verstand spring nicht die ganze Zeit rein und versucht mir als Coach zu erklären warum nur diese ganzen Blockaden hast.

00:28:20: Ich bin mir sicher, du weißt ganz genau was deine ganzen Themen sind.

00:28:23: ja ich habe keine Zeit und ich müsste es priorisieren und ich weiß eigentlich müsste ich's priorisierend und eigentlich geht das nicht...

00:28:28: Und ich will noch unternehmerisch erfolgreich sein?

00:28:30: Ich will unternehmerischer Erfolg sein!

00:28:31: Da kann man doch nicht einfach losfahren.

00:28:32: Es geht

00:28:33: ja nicht.

00:28:33: ne so und das sind die ganzen Themen und du kennst dir alle und das will ich auch überhaupt nicht hören.

00:28:37: Das interessiert mich gar nicht.

00:28:39: Ich möchte verstehen wo blockiert dich dein Körper?

00:28:42: und deswegen gehen wir in einen meditativen Zustand.

00:28:45: und dann frage ich Dich also Du hast die Augen schlossen Okay.

00:28:50: Was ist das Ziel?

00:28:51: So, dann stellst du dir vor wie fühlt sich das an?

00:28:53: ja erzähl mir immer gerne so wie fühlte ich das an?

00:28:55: du hast es erreicht Du hast den Atlantik überquert.

00:28:59: Ach cool!

00:28:59: Wie bei Sportland diese Vorstellung quasi.

00:29:01: Genau

00:29:01: wie Mental Coaching genau okay wie fühlsich das an?

00:29:04: sag mal die Emotionen was ist das denn?

00:29:06: Ich glaube da ist eher das Ziel der Weg mein Ziel Ja

00:29:09: aber ich

00:29:10: glaube in dem Moment wo ich ablege da bin ich mir ganz sicher emotional Diese Freude und diese Leichtigkeit also Freiheit

00:29:17: Genau das.

00:29:18: Freude, Leichtigkeit, Freiheit.

00:29:19: und dann gehen wir da rein.

00:29:21: was ist das Gegenteil von dieser Emotion?

00:29:23: Was ist die Angst dahinter?

00:29:25: Und was würdest du jetzt instinktiv sagen?

00:29:27: isst das Gegental von dieser Freiheit und Leichtigkeiten?

00:29:29: Mein Terminkalender!

00:29:30: Ja

00:29:31: aber das Gefühl nicht dein Termin-Kalender.

00:29:33: Das wieder der Verstand.

00:29:37: Vielleicht ist es auch ein bisschen... Angst oder so Gefangenheit.

00:29:41: Also ich bin in meinem Mäuserrad, oder Hamsterrad heißt das ja doch ein bisschen gefangen.

00:29:46: Ich mach das auch selber.

00:29:47: also der Terminkalender ist ja von mir gestaltet und kriegt dann immer wieder voll und liebt dann doch mein Aufgaben zu sehr.

00:29:52: vielleicht die zweite Angst loslassen.

00:29:56: Und du würdest sagen es ist so eine Angst da hinter?

00:30:01: Ja auf jeden Fall.

00:30:02: Hab jetzt noch nie genau darüber nachgedacht aber irgendwas scheint ja dazu sein sonst könnte ich einfach losfahren

00:30:07: Genau.

00:30:08: Und dann, das würden wir als Ansatzpunkt nehmen und sagen okay du hast jetzt gerade schon genannt okay diese Angst gefangen zu sein in diesem Hamsterrad zu sein und wenn wir dann tiefer reingehen würden dann würden wir rausfinden ok was ist in deinem speziellen Fall die Kernerinnerung die damit verbunden ist?

00:30:24: Das ist bei jedem Menschen ganz unterschiedlich.

00:30:26: aber es kann sowas sein wie als ich angefangen habe zu studieren oder als ich meine Firma übernommen hab geheiratet habe oder was auch immer.

00:30:35: Es gibt irgendwelche prägenen Erlebnisse, die unser Gehirn als Kernerinnerung gespeichert hat anhand derer wir unsere Entscheidungen treffen, was wir machen sollen und was wir nicht machen sollen?

00:30:45: Und wo wir uns im Weg stehen und wo wir es nicht im Weg steht?

00:30:48: Die lösen wir auf.

00:30:49: also wir geben sozusagen diese Erinnerungen eine neue emotionale Bedeutung weil du musst dir vorstellen einer Erinnerung, die uns so prägte uns dieser Entscheidungen vorgibt.

00:31:00: Die besteht aus drei Komponenten.

00:31:02: Einmal der Gedanke.

00:31:03: Der Gedankel zum Beispiel, also Glaubenssatz oder Gedanken ... Ich bin gut genug wenn ich immer innerhalb von vierundzwanzig Stunden antworte.

00:31:14: einfach ein Beispiel ja?

00:31:15: Hast du irgendwann mal gelernt in deiner Karriere?

00:31:18: Ich bin eine zuverlässige Person so.

00:31:20: Das heißt im Unkehrschluss, wenn ich das nicht bin, bin ich nicht gut genug und da bin ich eine schlechte Person.

00:31:24: Da gibt es eine Emotion die Emotionen ist Angst.

00:31:28: Die Emotion ist, wenn ich es nicht schaffe oder nicht den Halb von vierundzwanzig Stunden antworte, dann enttäusche ich jemanden.

00:31:35: Und das Dritte ...

00:31:35: Großes Thema Enttäuschung?

00:31:37: Genau.

00:31:37: und das dritte ist ein körperliches Gefühl.

00:31:40: du spürst eine Anspannung in deinem Bauch oder deinen Hals oder Du spürest einen Kribbeln in deinm gesamten Körper.

00:31:46: Das sind diese drei Komponenten aus denen im Grunde unsere Erinnerungen aufgebaut ist und daraus resultiert bestimmtes Verhalten Ja, und dann verhalten etwas zu tun oder nicht.

00:31:57: Zum Beispiel ist dein Verhalten sehr getrieben?

00:32:00: Ich muss sofort immer antworten!

00:32:04: Das unbewusste Programm ist.

00:32:05: ich darf nicht enttäuschen.

00:32:06: Dein Verhalten ist sofort Antworten und dir keine Pause gönnen nichts Essen zwischendurch usw.. Das ist das Verhalten was daraus resultiert so einen Glaubenssatz haben und dass würden wir auflösen.

00:32:17: und nicht nur das, sondern auch ganz viele andere Sachen die damit verbunden sind.

00:32:20: Und es hat oft gar nichts mit dem Ziel zu tun!

00:32:22: Und am Ende erreichst du aber trotzdem dein Ziel und fragst dich warum?

00:32:25: Aber der Grund ist weil wir arbeiten an der unbewussten Ebene und nicht an der bewussten.

00:32:29: Weil die Bewusste die kennst du schon.

00:32:31: Man schätzt in der Neuro-Wissenschaft... Es ist im Verhältnis zehn zu neunzig.

00:32:35: also zehn Prozent sind dir bewusst.

00:32:37: Neunzig Prozent sind unbewusst und ich arbeite nur an dem Unbewusten.

00:32:40: Gebt dir ein bisschen Strategie damit du das im Alltag integrieren kannst, damit du auch für deinen Verstand weißt warum was machst, damit es nicht irgendwie einfach nur so ... Was mache ich eigentlich bei Mona?

00:32:50: Warst du jetzt eigentlich wegen dem Coaching oder sind irgendwelche anderen Sachen zufällig passiert.

00:32:55: Damit

00:32:55: der bewusste Teil auch zufrieden

00:32:57: ist.

00:32:58: Genau!

00:33:00: Danke dass du das mal so erklärt hast.

00:33:02: Das macht für mich total Sinn.

00:33:04: Du forscht ja auch in dem Bereich richtig und was hast du in deiner Forschungsreise, die glaube ich noch andauert, musst du gleich mal erklären bis jetzt gelernt.

00:33:14: Was ist ein konkreter Nutzen daraus wo du sagst hey Das war für mich persönlich auch richtig wichtig.

00:33:20: Neben den ganzen tollen Sachen, die du uns gerade schon gesagt hast ...

00:33:24: Meinst du auf einer inhaltlichen Ebene oder als Doktorantin was ich gelernt habe?

00:33:28: Du kannst ruhig auf beides eingehen weil beides ist eigentlich spannend.

00:33:31: Ich versuche nur dein Studium in ganz kurzer Zeit mitzumachen.

00:33:34: Ja!

00:33:34: Ich

00:33:35: versuch dir die Infos so schnell wie möglich zu geben.

00:33:39: Es ist immer schwer wenn man so tief im Studium oder in der Forschung drin ist rauszusuchen und zu sagen das ist mein wichtigstes Learning daraus.

00:33:48: Ich glaube, was für mich total spannend war.

00:33:49: Es gibt sehr viel Forschung dazu – das nennt sich The Dark Side of Entrepreneurship -, dass einfach so viel durch Traumata und Angst getrieben ist.

00:33:59: Und ich habe festgestellt es gibt irgendwie wie drei Arten, warum jemand ein Unternehmen gründet.

00:34:06: Einmal empirisch habe ich gesehen bei anderen Menschen aber auch in der Forschung gesehen.

00:34:10: Das eine ist Hardcore ... Diese aus Angst, sich selbst und anderen was zu beweisen.

00:34:17: Das ist auch ganz oft mit Nazismus verbunden.

00:34:20: also es gibt einige Menschen die sehr nazistische Züge haben, die unglaublich erfolgreiche Unternehmer sind Und das hat auch damit zu tun.

00:34:28: dass ist eine tiefe Angst aber die Leute sind sich darüber nicht bewusst.

00:34:31: Dann kommt die zweite Gruppe.

00:34:34: Ich würde mich auch ein bisschen dazuzählen.

00:34:35: Das sind die, die das meine Zeit lang gemacht haben oder aus diesem unbewussten ich will anderen was beweisen sich dann bewusst geworden sind und gesagt haben okay aber ich will immer noch Unternehmer sein Und ich mache das dieses mal aus einer bewussten Entscheidung weil ich liebe dass das und das und es macht mir Spaß und ist dann so eine aktivere Entscheidung.

00:34:54: und das dritte jetzt sind die Leute die irgendwie von Anfang an das Glück hatten irgendwie gut also Beschwerden frei irgendwie aufgewachsen zu sein und einfach Dinge machen, einfach aus einer Leichtigkeit heraus.

00:35:05: Und die irgendwie durch ihr Umfeld ... Weil

00:35:08: sie das Sicherheitsnetz haben?

00:35:09: Die

00:35:09: haben dieses Sicherheitsnetz und sind so privilegiert dass es sowohl auch vom Mindset von ihren Ressourcen als auch vom Umfeld okay ist einfach mal was auszuprobieren und gar keine Angst ist vor dem Scheitern weil... Weil sie sich so tief in ihren Selbstwert gut genug fühlen, dass es keinen Grund gibt ein Unternehmen zu gründen aus dieser Angst heraus.

00:35:29: Sondern Sie machen das weil ... Sie sehen wirklich einen Mehrwert dahinter und davon gibt's am wenigsten, würde ich sagen?

00:35:35: Die leben

00:35:36: wahrscheinlich auch eher in Richtung wirklich weltverinnernde Dinge, während die ja die Wichtigsten

00:35:41: schuldigen.

00:35:41: Eigentlich schon.

00:35:42: Weil

00:35:42: angstfreien Unternehmen aufzubauen bedeutet ja auch eine richtige Kost zu haben also einen eigenen Antrieb der nicht Angst ist sondern vielleicht irgendwas

00:35:50: Leidenschaft und Liebe.

00:35:51: Aber

00:35:53: ist das der kleinste Teil?

00:35:54: Das ist der kleineste Teil.

00:35:56: Ja, aber die wenigsten Menschen haben das Glück so aufgewachsen zu sein oder so viel an sich gearbeitet haben zu dürfen dass sie Dinge aus so einer bewussten Entscheidung treffen können.

00:36:10: Na gut Gründertum!

00:36:11: An sich ist ja noch nicht sehr gut beworben im Schulplan.

00:36:15: Deswegen haben wir auch Start-up Teams.

00:36:18: Da ist noch Luft nach oben, also wenn wir dann noch dazusagen werden, ihren Gründertum mit dem Sicherheitsnetz oder die Kids mit so viel Mut und soviel ihre eigenen Stärken aus dem System raus.

00:36:29: Das wäre natürlich gut.

00:36:33: Vielleicht kommen wir da irgendwann hin.

00:36:34: Also dieses stärken-stärken ist das ja auch... Ich glaube, das amerikanische System geht schon ein bisschen mehr in die Richtung als auch im schmaler Grad.

00:36:42: Es hat auch viel mit Kapital zu tun und wie risikobereit wir sind, zu investieren.

00:36:49: Ich merke das ja auch als ich bei Optimo Kapital aufgenommen hab und so geht's jedem Grunde.

00:36:55: aber diese Angst ist Geld zu verlieren und nicht richtig einzusetzen und da nicht aus einem Euro mindestens drei Euro zu machen oder mindestens eins Komma Eins Euro.

00:37:05: also dass halt mindestens was zurückkommt ist schon enorm.

00:37:09: Und wenn man das einfach mal aus einer einfach nur gesellschaftlichen Perspektive betrachtet, sagen wir, wir wollen einfach dass uns in unserer Gesellschaft mehr Unternehmen gibt.

00:37:18: dann würde es ja viel mehr Sinn machen das nicht auf Pro-Unternehmen zu sehen sondern auch und deswegen investiert man ja oft in ganz viele Unternehmen gleichzeitig zu sagen hey ich investiere in ganz viel und dadurch ist die Wahrscheinlichkeit höher dass insgesamt irgendwas davon erfolgreich wird und genauso ... beinahe Unternehmerinnen, also wenn ich jetzt mich zum Beispiel als Beispiel nehme.

00:37:37: Das ist meine dritte Gründung mit jeder weiteren Gründungen ist die Chance das es gut funktioniert höher, sag' ich mal einfach durch den Erfahrungswert... ...durch verschiedene Learnings auch durch die ganzen Fehler, die da passiert sind?

00:37:51: Ja natürlich kann ich jetzt auch mal von Family Office weiter sagen Es tut es auch weh, das Geld zu verlieren und manchmal ist das Risiko noch gar nicht so bekannt.

00:37:59: Also da sind natürlich so Investmentsfonds anders organisiert und auch nicht so Ich würde mal sagen persönlich involviert.

00:38:06: Da merke ich immer mehr, dass jeder der mal so mitspielt am Anfang dann sich relativ schnell eine blaue Nase holt.

00:38:12: und ich habe auch wirklich Menschen kennengelernt die danach nicht mehr mit der Gründerin oder mit dem Gründer so richtig sprechen wollen wo ich sage der Anruf danach ist eigentlich fast das wichtigste menschlich gesehen zu sagen okay wir haben es zusammen versucht ruf mich an wenn das nächste kommt aber ihr macht das

00:38:28: Stimmt.

00:38:29: Also weil es ist so leicht, zu einem Closing-Tinder zu gehen und es so leicht zu sagen wir werden wachsen und das bei LinkedIn zu bewerben.

00:38:34: aber was ist denn die Sozialverantwortung?

00:38:36: Die wir danach eigentlich haben?

00:38:39: wenn wir schon sagen Wir sind ein Familienunternehmen, wir sind Werte getrieben müsste der Teil dazu passen.

00:38:44: Du hast so toll erklärt wie man die Angstblock gerade aufheben kann.

00:38:47: Aber jetzt sagen wir mal ich hab's alles gemacht mit dir Und dann stecke ich trotzdem wieder fest.

00:38:52: also Ich habe mich selber wieder in irgendeine Gruppe gegraben und merke kommen an mein Ziel nicht ran, ich fange an zu zweifeln oder auch typisch.

00:38:58: Ich pack das Thema ganz zur Seite weil es scheint so groß, soweit weg ist es nicht möglich.

00:39:04: wie geht man mit solchen Hürden um?

00:39:06: Gibt's da irgendwie einen Trick den man den ich immer wieder anwenden könnte die anderen die Zuhörer anwänden kann?

00:39:11: ja also Bei Neuropreneur unterscheiden wir immer in zwei Sachen.

00:39:16: Das eine sind kurzfristige Neurohex und das andere ist langfristig Neurocoaching.

00:39:21: Neuro Hex ist alles für.

00:39:23: du bist jetzt gestresst, du willst jetzt ne Problemlösung, Neuro Coaching ist ... Du weißt da hast ein Problem, du wirst es längerfristig auflösen, du hast auch Zeit und willst daran investieren.

00:39:32: Neurohech was ich total gerne mache mit dem Körper schütteln.

00:39:36: Das heißt Aufstehen?

00:39:38: Genau!

00:39:39: Ganz, ganz schnell schütteln.

00:39:40: So für eine Minute oder so wirklich?

00:39:42: Also

00:39:43: ja,

00:39:44: eine Minute!

00:39:45: Weil was in dem Moment passiert wenn man sich so viel schüffelt ist klar der Körper ist in Bewegung.

00:39:51: erstens man kommt vom Verstand.

00:39:53: Ja

00:39:53: genau schön du merkst die Energie kommt hoch.

00:39:55: ne Erstmal, du kommst von deinem Verstand in deinen Körper.

00:39:58: Das ist schon mal das Erste.

00:39:59: Ist ganz cool!

00:40:00: Aber was eigentlich passiert ist... Du veränderst dir auch deinen Puls, deine Atmung.

00:40:06: Du kannst in deine Physiologie eingreifen und die halt aktiv steuern indem du dich bewegst.

00:40:12: sozusagen Das ist eigentlich auch ein Trick aus der Natur, wenn man zum Beispiel einen Reh beobachtet.

00:40:18: Ein Reh was einen Schuss hört das ist ja im ersten Moment total so geschockt und macht nichts.

00:40:22: aber dann schüttelt es sich einmal und rennt sofort los.

00:40:25: Und dass gleiche passiert auch bei uns wenn wir uns schüffeln Dann geht diese Angst sozusagen verloren.

00:40:30: Also weil was eigentlich im Gehirn passiert wenn wir richtig gestresst sind.

00:40:34: die amigdala?

00:40:34: Das ist so ein Teil des für Emotionen und Kontrolle im gehirn zuständig die entscheidet Oh mein Gott, Alarmzustand!

00:40:42: Fight, Flight, Freeze, Form.

00:40:44: Es werden Adrenalin und so weiter ausgeschüttet, Dopamin ... Und du bist total in diesem Funktionierenmodus, ne?

00:40:52: So, um daraus zu kommen kannst du dich schütteln damit das einfach ... Damit dein Körper signalisiert bekommt und deine Amigdala ist es alles safe.

00:41:00: Ist alles in Ordnung.

00:41:01: Du kannst in dem Moment dich tiefer entspannen und du merkst dir auch durchschüttelnd geht die Anspannung im Körper weg.

00:41:08: Cooler Trick.

00:41:10: Ich habe das glaube ich gerade beantwortet gekriegt, weil meine letzte Frage in dem Bereich war gibt es einen Hack mit den man das Gehirn quasi überlisten kann um fokussiert bei der Sache zu bleiben.

00:41:20: Das Schütteln war ja gut um aus der Angst rauszukommen so um ganz fokassiert zu bleiben?

00:41:24: Ja!

00:41:25: Es gibt ganz viele.

00:41:26: aber mein Lieblings ist Rückwärts mit der schwächeren Hand schreiben.

00:41:31: Also meine starke Hand ist rechts, wenn ich als Linkshänderin rückwärz und spiegelverkehrt schreibe ... Ich schreib immer gerne, this is fun!

00:41:39: Das ist ein cooles Beispiel.

00:41:40: Ich

00:41:41: versuch einfach mal Mona zu schreiben, das fällt mir schon schwer auf.

00:41:44: Ich glaub es ist Mine geworden.

00:41:44: Ich hab die

00:41:45: über so oft in Workshops gemacht, dass sich gut mit der

00:41:47: anderen Hand schreiben kann.

00:41:50: Das ist Fun, schreiber ich.

00:41:52: Weil das Coole ist dabei unsere ... also's wird... Ein aktueller Stand der Forschung.

00:41:58: Ich hab's falsch gemacht, ich hab rückwärts geschrieben.

00:42:00: Beides!

00:42:00: Das ist die erste Schritt.

00:42:01: Okay du bist schon ... Ja, malen wir vor.

00:42:04: Das ist

00:42:05: rückwert und spiegelt ... ja, ich mach die Übung ganz oft.

00:42:09: Was nämlich in dem Moment passiert?

00:42:11: Unsere linke Hemisphäre vom Gehirn ist mit der rechten Körperhälfte verbunden auch andersrum.

00:42:17: Und das nennt sich so bilaterale Stimulierung.

00:42:19: also man versucht über den Körper, dadurch dass man jetzt die Hand bewegt zum Beispiel unser Gehirn zu stimulieren und dadurch werden halt linke und rechte Gehirnhemisphäre sozusagen synchronisiert oder ausgeglichen.

00:42:34: Und man kann sich besser fokussieren, also es ist so ein bisschen wie die eine Gehirne Hälfte hat tausende offene Tabs und damit man sie schließt stimuliert man die anderen ein bisschen mehr und dann gleich sieht das sozusagen aus.

00:42:45: Dann sind die Tabs so gleich viel auf beiden Seiten.

00:42:49: Also super spannender Trick.

00:42:51: Hat für mich gefühlt auch direkt funktioniert!

00:42:53: Wir können auch ein Test machen, du musst einfach nur so eine Linie malen und dann machst du mal so Kringel über diese Linie.

00:43:01: Die darf ich aber in die richtige Richtung malen?

00:43:04: Ja.

00:43:04: Eine Linie und mit

00:43:05: der starken Hand genau.

00:43:06: Du meinst mal so das

00:43:07: Klingeln... Und jetzt kringle rüber.

00:43:12: Genau cool.

00:43:15: Und jetzt schreibst du nochmal mit der schwächeren Hand Spiegelverkehrt deinen Namen, zum Beispiel?

00:43:26: Ich schreibe den ja nur rückwärts nicht spiegel verkehr.

00:43:28: ich muss jetzt echt mal überlegen.

00:43:29: So... Tut das keiner mein Zettel sieht.

00:43:38: Und dann?

00:43:38: Spiegeverkehrter wäre ich jetzt in Mathe durchgefahren.

00:43:40: Das ist noch nicht ganz da!

00:43:42: Nicht

00:43:42: schlimm.

00:43:43: und dann machst du im Grunde nochmal das gleiche diesem Strich und diesen Klingeln.

00:43:46: Mit der Stagenhank oder mit der Schwachen?

00:43:47: Jetzt mit der starken.

00:43:53: Not bad.

00:43:54: Ja Was da normalerweise rauskommt, ist dass das zweite Mal deine Kringel irgendwie konsistenter sind.

00:44:01: Das kommt normalerweise dabei raus wenn du die Übung ein paar Minuten lang machst weil dein Gehirn oder du wirst entspannter, dein gesamter Zustand ist entspanner und dann kannst du dich besser fokussieren.

00:44:12: und diesen Fokus kann man daran messen, dass du gleichmäßigere Bewegungen hast.

00:44:18: Ja ich hab ihn!

00:44:19: Kleinen Vorteil, ich hab ja nur ein L gemalt und damit fängt mein Name an.

00:44:22: Ich kann's

00:44:24: einfach...

00:44:25: Die Klingel!

00:44:25: Ich habe vielleicht einen kleinen eigenen Hack eingebracht.

00:44:28: Ja,

00:44:28: stimmt.

00:44:30: Willkommen zum letzten Teil.

00:44:31: Obwohl du schon so viele davon hattest, frage ich dich noch nach einer Mitmachübung?

00:44:37: Und zwar hat es jeder bei uns jetzt gemacht als der Gast war.

00:44:41: Einfach eine Übung live die Schritt für Schritt angeleitet wird ist hast Du aber schon perfekt vorher auch gemacht.

00:44:47: Damit unsere Hörer Und Zuhörerinnen, die es auch mal zu Hause versuchen können.

00:44:51: Ja!

00:44:52: Hast du noch einen?

00:44:52: Ich hab

00:44:53: ganz viele ...

00:44:53: Herrlich!

00:44:54: Neurohex ist mein Lieblingsgebiet.

00:44:57: Das habe ich...ich hab's auch nicht so oft gemacht aber das ist cool.

00:45:00: Also wieder bilaterale Stimulierung.

00:45:02: wir nehmen eine Hand und fassen ans Ohrläppchen.

00:45:06: Die andere und an die Nase.

00:45:08: Dann tauschen wir das irgendwie.

00:45:10: Genau.

00:45:11: Eine Sportleitung.

00:45:13: Jetzt machen wir es andersrum nämlich Die eine, also die... Also die linke Hand an die Nase und dann

00:45:23: direkt.

00:45:23: Aber dann ist es einmal nicht überkreuzt oder wechselt man das Ohr?

00:45:26: Jetzt wechseln wir auch das Ohre.

00:45:28: Du musst dich nur selber

00:45:29: überlegen!

00:45:30: Ja okay.

00:45:31: So?

00:45:31: Ne warte.

00:45:33: Wart du wieder geschummelt?

00:45:35: Warte.

00:45:36: Ah genau, du wechselst sozusagen das Ohren und du...

00:45:42: Warte.

00:45:44: so Sieht das jetzt nur noch gleichzeitig.

00:45:49: Ja, du machst es eigentlich richtig!

00:45:50: Ich mach's falsch... Du machst es richtig!

00:45:52: Erklären wir, falls ihr das Video guckt auf einer Risse, dann machts richtig sehr gut.

00:45:57: Was jetzt live passiert?

00:45:59: Deine Neuroplastizität verbessert sich.

00:46:01: Neuroplastizität ist die Fähigkeit unseres Gehirns neue Verknüpfungen zu schaffen.

00:46:06: Im Endeffekt übersetzt bedeutet das etwas zu lernen und das lernst du nicht nur durch dein Körper, sondern du gibst dem Gehirn auch die Möglichkeit Aufnahmefähiger zu sein, wenn du jetzt mir zuhörst.

00:46:19: Mach einfach sehr

00:46:19: lange weiter und ... Mach

00:46:20: einfach weiter!

00:46:21: Du wirst die ganze Zeit immer aufnahmefähigere und aufnahmefähiger.

00:46:25: Übrigens, dass das Hypnosisprache diese Wiederholungen zu benutzen.

00:46:29: Und während du das weiterhin tust, wirst du noch aufnahmefigern, noch aufnamefigern.

00:46:34: Und dann hab ich Muskelkarte, da muss ich die Schüttelübung

00:46:36: machen?

00:46:37: Genau, du machst die Schütterlübung.

00:46:38: Coole Übungen.

00:46:40: Also mit anderen Worten, wenn ich so was vor einer Vorlesung mache, dürfte mehr hängen bleiben im Gehirn.

00:46:46: Das brauche ich unbedingt für so praktische Prüfungen.

00:46:49: Ja, oder wenn du ganz schwierige Meetings hast, die du lange vorbereiten musst, damit du da die Aufnahmefähigkeit hast?

00:46:55: Wenn du Informationen kriegst und eine Aufsichtsratssitzung wo du nur teilweise verstehst worüber die Leute reden oder worüber du geupdatet wirst dann weißt du direkt, ah ja okay stimmt!

00:47:06: Und dann verknüpft sich das halt auch viel schneller.

00:47:07: Ganz gespannt, wenn ich Donnerstag bei der Volksbank sitze wie meine Kollegen das wahrnehmen.

00:47:12: aber ich gebe Rückmeldung.

00:47:16: Sehr cool, Monas hat mir unheimlich viel Spaß gemacht mit dir.

00:47:19: Vielen Dank dass du mein Gast warst!

00:47:21: Ich freue mich sehr das wir uns hin und wieder auch bei Disrupting Minds sehen.

00:47:24: Sandra von Audi Geschäftsführerin da ist ja auch die Gründerin und Geschäfts-Hörerin von diesem Studio.

00:47:31: Deshalb sind wir in Hamburg.

00:47:35: Danke dafür.

00:47:36: Sandra uns noch ganz oft sehen im Leben und ich freue mich auf jedes Mal, wo wir uns begegnen haben.

00:47:41: Ich nehme jedes mal was mit!

00:47:43: Und ich kann den Zuhörern und Zuhöreinnen nur empfehlen Volkmona auch mal auf Instagram wenn das euer Ding ist oder mindestens auf LinkedIn und wenn ihr in irgendeiner Weise ein Budget habt und die in euer Team einladet damit die solche ja fühlt sich wie Spiele an aber da steckt viel mehr dahinter Wenn die solche Übungen mit euren Teams macht und es werden wir bei LAT auch machen.

00:48:03: dann glaube ist die Angst und vor allen Dingen dann auch der Veränderungswille.

00:48:09: Also, die Angst gehemmt und der Veranderungswilde da!

00:48:11: Deswegen meldet euch bei Mona.

00:48:13: Wie kann man dich erreichen wenn man dich für sowas buchen will?

00:48:16: Mona at Neuropreneur.eu.

00:48:19: einfach eine E-Mail schreiben oder ja über LinkedIn Instagram schreiben.

00:48:23: wir melden uns sofort.

00:48:25: Vielen Dank dir für deine Zeit.

00:48:27: Ja vielen dank.

00:48:28: ich lerne auch immer wieder was neues.

00:48:29: Danke schön

00:48:30: Das war voll auf Kurs.

00:48:32: Wenn euch der Podcast gefallen hat, dann folgt gerne dem Kanal oder lasst ein Kommentar da.

00:48:38: Instagram und LinkedIn findet ihr in den Shownotes.

00:48:41: auch da freue ich mich immer über Feedback!

00:48:44: Und wir hören uns in zwei Wochen wenn es wieder heißt voll auf Kurs.

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